Mit dem Erreichen des achten Lebensjahres darf man seinen Hund bei Ausstellungen in der Veteranenklasse ausstellen. Nachdem Connor diese Voraussetzung mit seinem letzten Geburtstag erfüllt hat, habe ich ihn bei der CAC-Schau in Buchholz in der dementsprechenden Altersklasse gemeldet. Da wir Emma ankören wollten, haben wir uns den Spaß gemacht, Connor nach langer Zeit mal wieder im Ring zu präsentieren. Und er hat das erste Mal den ersten Platz bei einer Ausstellung beleg. Von diesem Erlebnis war ich sehr überwältigt. Connor sah wunderschön aus und hat sich von seiner allerbesten Seite gezeigt. Bei der Entscheidung um den besten Veteranen der Bearded Collies wurde einer 14-jährigen Hündin der Vortritt gewährt. Was ich auch als gerecht empfunden habe. Wenn Connor in diesem Alter ausgestellt werden sollte und sich noch so agil im Ring bewegen kann, kann man wirklich sagen, er ist ein Veteran. Trotzdem bin ich sehr stolz über seine gezeigte Leistung und das tolle Urteil. Die nächste Ausstellung besucht Connor aber erst wenn er etwas älter ist.
Richterbericht:
8 ½ jähriger Rüde, vorzüglich aufgebauter und in sehr guter Kondition vorgestellter, kräftiger Rüde, maskuliner Kopf mit breitem, flachen Oberschädel und kräftigem Fang, sehr gute Augenfarbe, passend zum Fell, gerader fester Rücken, korrekt gewinkelt, gute Brusttiefe, sehr harmonisch und ausgreifend in der Bewegung, sehr freundlich, ausgeglichenes Verhalten, vollzahniges Scherengebiss.
Und unsere Emma ist jetzt angekört und darf jetzt bei den Gentle Souls neben Holly für Nachwuchs sorgen.
Dylan O`Connor of the Loyal Lads and Ladies,
37 facher Vater und 96 Enkelkinder


Connor,
ist der einzige Beardie in unserer Familie, der nicht aus der Zucht von Birgit Klement (Shanti`s) kommt. Allerdings ist Connors Uroma (Shanti`s Amazing Anni Blue) die Mutter von unserem Sam.
Aus der Verpaarung von Amy Special One of the Loyal Lads and Ladies und Philemon Keen Kompetition sollte unser Connor kommen. Als dritter von acht Rüden wurde er geboren und so hatten wir nach einem schwarzen und einem braunen Beardie endlich den langersehnten blauen Rüden. Mehr hierzu unter dem D-Wurf auf der Hompage von Vera Bochdalofsky, siehe Links.
Seit September 2003 kann man auch seine tollen Nachkommen bestaunen.
Connor ist Vater von insgesamt 37 Kindern, in den Farben:
· Schwarz: 9/6
· Braun: 0/5
· Blau: 4/9
· Fawn: 2/2.
Vier seiner Kinder machten ihn schon in jungen Jahren zum 61- fachen Opa, in den Farben:
· Schwarz: 19/21
· Braun: 1 / 0
· Blau: 4/ 9
· Fawn: 1/ 6

Papa Connor und sein Sohn Vision Ben the Joybringer
Wir selbst haben ein Connorkind behalten, „Holly, Shanti`s Queen of my Heart“, die ein Abbild von Connor ist. Die zweite Generation von Connor wohnt nun mittlerweile auch bei uns. Aus Holly`s erstem Wurf haben wir Shanti`s Little Princess Emma behalten. Sie ähnelt aber nur äußerlich dieser Linie, den Rest hat sie von väterlicher Seite auch mitbekommen.
Connor wurde schon lange nicht mehr ausgestellt, denn er ist in erster Linie unser Familienhund und kein „Showhund“.

Zudem hat er sowieso keine Lust, sich im Ring zu präsentieren, zeigte er sich dort eher gelangweilt.
Connor ist bekannt für sein ruhiges und ausgeglichenes Wesen, wirkt eher „baselig“. Am liebsten möchte er jeden Menschen mit seinen großen Pranken umarmen und dann abküssen. Wenn er könnte, würde er dafür auch jeden Besuch selbst ins Haus lassen, könnte er die Tür doch selber öffnen. Connor ist sehr verschmust und hat unendliche viele tolle Charaktereigenschaften die zu nennen wären, um diesen besonderen Hund zu beschreiben.
Aber er hat auch eine schlechte Seite.
Wenn es ums Fressen geht. Könnte er fressen wie er wollte, wäre sein Fell schon längst zu kurz!
Innerhalb von 10 – 15 Sekunden hat er sein Fressen heruntergeschlungen! Er kaut nicht, hat dafür keine Zeit. Vielleicht kann er dann ja noch irgendwelche übriggebliebenen Krümel oder Reste von den anderen Genossen zu Hause ergattern, die allesamt Genießer sind und extrem langsam fressen, in den Augen von Connor. Während er bereits vergessen hat, dass er ja schon gefressen hat, ist es für ihn eine echte Qual wenn die anderen noch Futter im Napf haben während seiner leer und absolut sauber geleckt ist.
Seine Nachtruhe hält Connor in der Badewanne ab und hat aufgrund dessen den Namen „Wannenwonnie“ von uns bekommen. Wenn es Schlafenszeit ist, rutscht er in die Badewanne und schläft dort die ganze Nacht.

3. TOP50 Beardies