• 07Feb

    “Endlich auf den Hund gekommen!”

    Viele Überredungsversuche endlich einen Hund zu bekommen waren bislang immer an unserem Vater gescheitert.
    Er wollte absolut keinen Hund im Haus.  Stattdessen hatten wir damals so viele Kaninchen wie jetzt Hunde!
    An einem Freitagnachmittag im Mai 1998 kam es dann allerdings zu einer schicksalhaften Begegung in der Stader Innenstadt. Beim Stadtspaziergang trafen meine Eltern auf eine fawnfarbene Beardiehündin. Diese eroberte das Herz meiner Eltern sofort, besonders das meines Vaters.  Schnell ging es nach Hause, um sich von unserem damaligen Tierarzt Telefonnummern von Bearded Colliezüchtern geben zu lassen.
    Wie es das Schicksal so wollte, hatte Birgit Klement (Shanti`s) gerade einen Wurf, im verführerischen Alter von fünf Wochen. Noch am selben Abend schauten wir uns die acht Welpen in Hollern an. Besonders begeistert haben uns allerdings die damals sechs erwachsenen Beardies, die uns sehr herzlich und stürmisch in ihrem Zuhause willkommen hießen.
    Aus dem “H”-Wurf (Amazing Anni Blue und Orora`s Stevie Wonder) fiel unsere Wahl auf den einzigen schwarzen Welpen: Shanti`s Hotspur Harrison.

    Dieser Name machte ihm alle Ehre. Er wurde nur zweimal ausgstellt, denn unser Sammy oder auch Sam, war für andere Aufgaben geboren.

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    Er hat uns in seinen bisherigen Lebensjahren viel Geduld und viele graue Haare gekostet, es mußte “viel Lehrgeld” gezahlt werden. Denn als Ersthundebesitzer macht man viele Fehler. Sammy brachte Mama dazu
    eine ganze Menge über Erziehung und das allgmeine Leben mit Hund im Alltag zu lernen. Das Bücherregel hat in den Jahren an Literatur über  und um den Hund herum zugenommen und wir an  viel Erfahrung, Erlebnissen und ganz vielen Geschichten.
    Wie gut, dass wir unseren Sam zuerst hatten. Alle folgenden Beardies konnten ihm danken.
    Sammy ist ein richtiger Heißsporn und in jungen Jahren war er unschlagbar im Laufen um den Ball den anderen Hunden gegenüber.
    Besonders liebt er die Spaziergänge in Bassenfleth am Elbstrand. Dort kann er dann so richtig toben und flitzen und dem Ball hinterherwetzen. Heute wird aber nur noch selten so doll getobt.
    Auf geraden, langen Strecken war Sam immer der schnellste Hund beim laufen. Sammy liebt es aber noch viel mehr, hinter geworfenen Steinen in die Elbe herzuspringen und hinter den Steinen hinterherzutauchen, bis er diesen Stein wieder gefunden hat und glücklich wieder an den Strand zurückbringen kann. Beim Spielen findet er kein Ende. Am schwersten bei den Spaziergängen ist für Sam aber, dass er seine Familie zusammenhalten muss. Er hat ganz schön zu tun alle zusammen zu halten. Sammy hütet aber nicht nur seine zweibeinige Familie, sondern auch seine vierbeinigen Freunde. Die treibt er bellend alle wieder zusammen. Seine Lieblingsbeschäftigung war früher das Agility. Dabei zwickte er Mama immer in den Po, weil es ihm nicht schnell genug über die Hürden und Hindernisse ging. Er hat einen Dickschädel, ist aber gelehrig und sehr geduldig, aufmerksam und “tierlieb” (Er liebte meinen damaligen Teddyhamster “Rodney” abgöttisch und die abendlichen Freigänge waren sein Highlight. Dann passte er auf, wo der Hamster hinlief und hütete vorsichtig solange, bis Rodney wieder sicher in seinem Käfig war).

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    Sammy mag auch gerne geschmust werden. Aber nicht solange und intensiv, schließlich ist er ja ein Rüde und nicht so “ein Mädchen” wie unser Connor.
    Auch wenn es mit Sam nicht immer so einfach war, war es die beste Entscheidung meiner Eltern.
    Mittlerweile ist Sammy 11 Jahre alt. Man merkt es immer öfter, das er nicht mehr mit den jungen Wilden mithalten kann. Auch die Arthose macht ihm zu schaffen, trozdem hütet er uns noch immer beim Sparziergang und weiß, das er der heimliche Chef ist.

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    Sammys Mutter: Shanti`s Amazing Anni Blue

    Sammys Vater: Ororas`s Stevie Wonder von der Hummelwiese

    ich

    Opa

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